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Podcast

Müssen es immer Heldinnen sein? Frauenleben erzählen und erinnern


Als Beitrag zum Wiborada-Monat-Mai hatten wir vom Archiv uns vorgenommen, die St. Galler Stadtheilige Wiborada, Inklusin aus dem Frühmittelalter, aus frauengeschichtlicher Perspektive historisch-kritisch einzuordnen.

Dabei hatten wir mit Prof. Caroline Arni, Historikerin an der Universität Basel und der Journalistin Jasmine Lörchner vom Podcasts HerStory am 5. Mai geballte Kompetenz auf der Bühne des Palace versammelt, um insbesondere heutige Deutungen der Wiborada in den Blick zu nehmen und das Potenzial dieser Figur für feministische Vermittlungsformate auszuloten – taugt sie als Heldin für solche Erzählungen? Im Gespräch mit Archivleiterin Judith Grosse ging es dabei auch allgemein um die Chancen und Fallstricke solcher Geschichtsformate: Wie können wir Frauenbiografien populär erzählen und ihnen dennoch aus historischer Perspektive gerecht werden? Warum ist biografisches Erzählen gerade für die Frauengeschichte so bedeutsam? Und wie erzählt man Lebensgeschichten differenziert, ohne die Protagonistinnen zu idealisieren oder zu Anti-Heldinnen zu machen – und ist das überhaupt die spannendste Frage, die wir an die Geschichte stellen können?

Wir freuen uns sehr, dass das Podiumsgespräch nun im Podcast-Feed von Jasmin Lörchners HerStory nachzuhören. Hier gehts zur Folge.

Und wer noch mehr hören möchte: Die Veranstaltung in St. Gallen hat Jasmin Lörchner zu einer eigenen HerStory-Folge über die historische Figur der Wiborada inspiriert! Anhören lässt sich das Ergebnis hier.