<
Veranstaltungsreihe "Frauen erzählen aus ihrem Leben"
Die aufgelisteten Dossiers können vor Ort eingesehen werden. Bestellungen können im Voraus per E-Mail (Angabe der gewünschten Signaturen) oder vor Ort aufgegeben werden.
alle Serien aufklappen
Dossier
Interview mit Margrith Ermatinger-Leu
Signatur AFGO.086.ERMA_AV01
Entstehungszeitraum 18.01.2005
Zugangsbestimmungen Die Videoaufnahme kann digital im Archiv eingesehen werden.
Dossier
Interview mit Alexa Lindner-Margadant
Signatur AFGO.086.LIND_AV01
Entstehungszeitraum 15.03.2005
Form und Inhalt inkl. Transkription
Zugangsbestimmungen Die Videoaufnahme kann digital im Archiv eingesehen werden.
Dossier
Interview mit Ira Stamm, Teil 1
Signatur AFGO.086.STAM_AV01
Entstehungszeitraum 15.02.2005
Form und Inhalt 00:00:00 - 00:04:53
- Dieses Interview ist Teil von "Frauen erzählen aus ihrem Leben". Marina Widmer und Ina Prätorius erläutern das Konzept und das Programm des Abends. Geldsorgen des Archivs als ständiger Begleiter.
00:04:54 - 00:09:49
- Zum Politisieren braucht es kein Amt
- Liberales und politisch waches Elternhaus; Achtung vor anders Denkenden; eigenes Politikverständnis
- Mitarbeit in Arbeitsgruppe liberale Politik; Wichtigkeit der Gesellschaftspolitik
00:09:50 - 00:15:20
- Mitglied der FDP-Frauengruppe; breiteres Politikverständnis als FDP-Linie
- Wahl als Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz in den 80er-Jahren
- Zusammenarbeit mit Jan Richter (FDP-Präsident); Aktiv in St. Galler Jugend- und Drogenpolitik, v.a. beim Aufbau des AJZ
- Anstoss zu Drogenpolitik von Frauengruppe; Sendung "Rundschau" zu offener Drogenszene;
00:15:21 - 00:20:05
- Mitglied der europ. Kommission Gesundheit und Bildung. Gesamteurop. Seminare zur Situation der Frauen in europ. Ländern (80er-Jahre) und gemeinsame Publikation.
- Entfremdung von der FDP
- Mitinitiantin des Schaugenhöfli (Wohnheim für junge Drogenabhängige)
00:20:06 - 00:23:38
- Anfeindungen und Drohungen gegenüber Firma des Mannes von Vorstand FDP
- Kampf fürs Frauenstimmrecht
- Anfrage und Engagement beim Schweizer Fernsehen für den "Zyschtigsclub"
00:23:39 - 00:28:25
- Themen beim "Zyschtigsclub": Gewalt, Inzest, Mitarbeit bei Aufarbeitung "Kinder der Landstrasse" (Rolle von pro Juventute) auf Bundesebene, Freundschaften mit Jenischen
- Gefährliche Reise im Auftrag von NGO in Bürgerkriegsregionen in Zentralamerika; Gespräche in Mexiko Geflüchteten aus Guatemala; 24-Std. Überwachung
00:28:06 - 00:32:26
- Aufenthalt in Guatemala; Militärdiktatur; Anpassung an ständige Überwachung; Kontakte mit Indigenen; Schrecken des Bürgerkriegs
- Aufenthalt in El Salvador; freundlichster Empfang durch den Aussenminister vor laufender Kamera
- Wunsch, Gefängnis zu besuchen
00:32:27 - 00:36:51
- Besuch beim Generalstabschef Schweizer Abstammung von Guatemala;
- Zivilcourage: Weigerung, den Pass abzugeben
- Besuch im Gefängnis; Gespräche mit Rotem Kreuz
00:36:52 - 00:41:25
- Beschuss der Delegation
- Besuch in einem Flüchtlingslager; eine überlebende Nonne, ermordete Priester
- Gespräche mit 5 Professoren, die kurz darauf ermordet wurden
- Besuch in einem Dorf, dessen Einwohner Guerilla unterstützen
- Rückkehr nach Europa: Wut und Kulturschock
00:41:26 - 00:47:42
- Auswirkungen der Reise ins Kriegsgebiet: Flashback in der Schweiz (Kampfhelikopter). Vortragstätigkeit zur Bewältigung.
- Engagement für Rehabilitation der Opfer von "Kinder der Landstrasse"
- Einladung von Holocaustleugner Fischbacher an FDP-Podium als Auslöser für Austritt aus FDP
- Schweizweites Echo nach Partei-Austritt
- Politisieren ohne Partei, Unterstützung von Kathrin Hilber
- Zweifelhafte Haltung der Wirtschaft gegenüber Anliegen der Frauen
- Aktuelle Problemstellungen bei Gleichberechtigung
00:47:43 - 00:52:36
Pausengeräusche und Wortfetzen
- Dieses Interview ist Teil von "Frauen erzählen aus ihrem Leben". Marina Widmer und Ina Prätorius erläutern das Konzept und das Programm des Abends. Geldsorgen des Archivs als ständiger Begleiter.
00:04:54 - 00:09:49
- Zum Politisieren braucht es kein Amt
- Liberales und politisch waches Elternhaus; Achtung vor anders Denkenden; eigenes Politikverständnis
- Mitarbeit in Arbeitsgruppe liberale Politik; Wichtigkeit der Gesellschaftspolitik
00:09:50 - 00:15:20
- Mitglied der FDP-Frauengruppe; breiteres Politikverständnis als FDP-Linie
- Wahl als Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz in den 80er-Jahren
- Zusammenarbeit mit Jan Richter (FDP-Präsident); Aktiv in St. Galler Jugend- und Drogenpolitik, v.a. beim Aufbau des AJZ
- Anstoss zu Drogenpolitik von Frauengruppe; Sendung "Rundschau" zu offener Drogenszene;
00:15:21 - 00:20:05
- Mitglied der europ. Kommission Gesundheit und Bildung. Gesamteurop. Seminare zur Situation der Frauen in europ. Ländern (80er-Jahre) und gemeinsame Publikation.
- Entfremdung von der FDP
- Mitinitiantin des Schaugenhöfli (Wohnheim für junge Drogenabhängige)
00:20:06 - 00:23:38
- Anfeindungen und Drohungen gegenüber Firma des Mannes von Vorstand FDP
- Kampf fürs Frauenstimmrecht
- Anfrage und Engagement beim Schweizer Fernsehen für den "Zyschtigsclub"
00:23:39 - 00:28:25
- Themen beim "Zyschtigsclub": Gewalt, Inzest, Mitarbeit bei Aufarbeitung "Kinder der Landstrasse" (Rolle von pro Juventute) auf Bundesebene, Freundschaften mit Jenischen
- Gefährliche Reise im Auftrag von NGO in Bürgerkriegsregionen in Zentralamerika; Gespräche in Mexiko Geflüchteten aus Guatemala; 24-Std. Überwachung
00:28:06 - 00:32:26
- Aufenthalt in Guatemala; Militärdiktatur; Anpassung an ständige Überwachung; Kontakte mit Indigenen; Schrecken des Bürgerkriegs
- Aufenthalt in El Salvador; freundlichster Empfang durch den Aussenminister vor laufender Kamera
- Wunsch, Gefängnis zu besuchen
00:32:27 - 00:36:51
- Besuch beim Generalstabschef Schweizer Abstammung von Guatemala;
- Zivilcourage: Weigerung, den Pass abzugeben
- Besuch im Gefängnis; Gespräche mit Rotem Kreuz
00:36:52 - 00:41:25
- Beschuss der Delegation
- Besuch in einem Flüchtlingslager; eine überlebende Nonne, ermordete Priester
- Gespräche mit 5 Professoren, die kurz darauf ermordet wurden
- Besuch in einem Dorf, dessen Einwohner Guerilla unterstützen
- Rückkehr nach Europa: Wut und Kulturschock
00:41:26 - 00:47:42
- Auswirkungen der Reise ins Kriegsgebiet: Flashback in der Schweiz (Kampfhelikopter). Vortragstätigkeit zur Bewältigung.
- Engagement für Rehabilitation der Opfer von "Kinder der Landstrasse"
- Einladung von Holocaustleugner Fischbacher an FDP-Podium als Auslöser für Austritt aus FDP
- Schweizweites Echo nach Partei-Austritt
- Politisieren ohne Partei, Unterstützung von Kathrin Hilber
- Zweifelhafte Haltung der Wirtschaft gegenüber Anliegen der Frauen
- Aktuelle Problemstellungen bei Gleichberechtigung
00:47:43 - 00:52:36
Pausengeräusche und Wortfetzen
Zugangsbestimmungen Die Videoaufnahme kann digital im Archiv eingesehen werden.
Dossier
Interview Ira Stamm, Teil 2
Signatur AFGO.086.STAM_AV02
Entstehungszeitraum 15.02.2005
Dossier
Interview Ira Stamm, Teil 3
Signatur AFGO.086.STAM_AV03
Dossier
Interview mit Margrith Bigler-Eggenberger Teil 2
Signatur AFGO.086.BIGL_AV02
Form und Inhalt 00:00:00 - 00:05:22
- Wichtige Wendepunkte: Umzug mit Mann nach Rorschach; keine Perspektive in Bern
- Erste AHV-Rente 1948 für die Grossmutter und positive Auswirkungen
- Nicht finanziell von einem Mann abhängig sein müssen; kein Lohn und Lohndiskriminierung zu Karrierebeginn; Lohndiskriminierung im Umfeld als Ansporn
00:05:23 - 00:08:35
- Schlüsselerlebnisse: 1977 erster Prozess gegen Lohndiskriminierung; Annahme des GlG 1996
- Benachteiligung des Ehemannes Kurt Bigler: Herabstufung zu Hilfslehrer, Einfrieren der PK
- Unterstützung durch Freunde am Bundesgericht
00:08:36 - 00:12:42
- Dreckschleuderei Genfer Zeitung auf Kollegen und sie, Vorwurf des Linksextremismus und Bezeichnung als Heulsuse; von einer Klage abgesehen. Quelle: vermutlich ein "Kollege" aus der AHV-Kommission. Motiv: Neid
- Verflechtung von privatem und öffentlichem Engagement. In der Ehe: Gegenseitige Anteilnahme, Interesse und gemeinsames Tun.
00:12:42 - 00:21:24
- Motor für Handeln: starke Natur; Sehnsucht nach Gerechtigkeit; Wut über Ungerechtigkeit; Chancen packen; Bedeutung von Freundschaften und Freiheit, als Frau Entscheidungen treffen zu können.
- Mitverantwortung als ethische Grundlage.
- Verhältnis der Geschlechter: bis Studium unproblematisch; Wichtigtuerei einzelner Kommilitonen und arrogante Kollegen
00:21:25 - 00:28:43
- Als Frau am Bundesgericht
- Themen 20004: Kriege auf der Welt; mangelnde Mittel und Wille, Welthunger zu bekämpfen; Abschöpfung von Gewinn und trotzdem Arbeitslosigkeit; Umgang mit kultureller Diversität; Angst um Menschenrechte und falsch verstandene Toleranz.
- Bundesgerichtsentscheid zu Schwimmverbot für muslimisches Mädchen
- Maulkorb gegenüber Menschen aus anderen "Kulturen"
- Kein Fortschritt bei Lohnungleichheit; Backlash
00:28:44 - 00:41:45
Fragen aus dem Publikum zu: Fall am BG zu sexueller Belästigung eines Minderjährigen; BG als Spiegel gesellschaftlicher Tendenzen, wieder konservativer auch bei Lohngleichheit und formalistischer.
- Umgang mit Kritik aus der bürgerlichen Presse
- Längere Gültigkeit von bundesgerichtlichen Entscheiden für Rechtssicherheit
- Umgang mit Frustrationen und Stress am BG, Dampf ablassen, Entspannungsübungen
-Gegenwärtige Ausbildung von JuristInnen ihrer Meinung nach zu abstrakt
- Wichtige Wendepunkte: Umzug mit Mann nach Rorschach; keine Perspektive in Bern
- Erste AHV-Rente 1948 für die Grossmutter und positive Auswirkungen
- Nicht finanziell von einem Mann abhängig sein müssen; kein Lohn und Lohndiskriminierung zu Karrierebeginn; Lohndiskriminierung im Umfeld als Ansporn
00:05:23 - 00:08:35
- Schlüsselerlebnisse: 1977 erster Prozess gegen Lohndiskriminierung; Annahme des GlG 1996
- Benachteiligung des Ehemannes Kurt Bigler: Herabstufung zu Hilfslehrer, Einfrieren der PK
- Unterstützung durch Freunde am Bundesgericht
00:08:36 - 00:12:42
- Dreckschleuderei Genfer Zeitung auf Kollegen und sie, Vorwurf des Linksextremismus und Bezeichnung als Heulsuse; von einer Klage abgesehen. Quelle: vermutlich ein "Kollege" aus der AHV-Kommission. Motiv: Neid
- Verflechtung von privatem und öffentlichem Engagement. In der Ehe: Gegenseitige Anteilnahme, Interesse und gemeinsames Tun.
00:12:42 - 00:21:24
- Motor für Handeln: starke Natur; Sehnsucht nach Gerechtigkeit; Wut über Ungerechtigkeit; Chancen packen; Bedeutung von Freundschaften und Freiheit, als Frau Entscheidungen treffen zu können.
- Mitverantwortung als ethische Grundlage.
- Verhältnis der Geschlechter: bis Studium unproblematisch; Wichtigtuerei einzelner Kommilitonen und arrogante Kollegen
00:21:25 - 00:28:43
- Als Frau am Bundesgericht
- Themen 20004: Kriege auf der Welt; mangelnde Mittel und Wille, Welthunger zu bekämpfen; Abschöpfung von Gewinn und trotzdem Arbeitslosigkeit; Umgang mit kultureller Diversität; Angst um Menschenrechte und falsch verstandene Toleranz.
- Bundesgerichtsentscheid zu Schwimmverbot für muslimisches Mädchen
- Maulkorb gegenüber Menschen aus anderen "Kulturen"
- Kein Fortschritt bei Lohnungleichheit; Backlash
00:28:44 - 00:41:45
Fragen aus dem Publikum zu: Fall am BG zu sexueller Belästigung eines Minderjährigen; BG als Spiegel gesellschaftlicher Tendenzen, wieder konservativer auch bei Lohngleichheit und formalistischer.
- Umgang mit Kritik aus der bürgerlichen Presse
- Längere Gültigkeit von bundesgerichtlichen Entscheiden für Rechtssicherheit
- Umgang mit Frustrationen und Stress am BG, Dampf ablassen, Entspannungsübungen
-Gegenwärtige Ausbildung von JuristInnen ihrer Meinung nach zu abstrakt
Dossier
Interview mit Margrith Bigler-Eggenberger Teil 1
Signatur AFGO.086.BIGL_AV01
Entstehungszeitraum 16.11.2004
Form und Inhalt 00:00:00 - 00:04:01
- Zentrale Anliegen: Gleichstellung Mann/Frau; soziale Sicherung der Frauen; Rechtssprechung im Sinne von Frauen; staatsbürgerliche Bildung für Frauen
00:04:02 - 00:12:43
- Glückliche Kindheit und Jugend im Fabriklerdorf Uzwil; förderndes Elternhaus. Politische Einstellung der Eltern; Gründung sozialdemokratische Frauengruppe Uzwil. Referentinnen: Marie Huber-blumberg, Susanne Steiner-Rost, Margrit Hodel; Mitarbeit bei Pro Helvetia;
- Beeindruckt von Eugenie Meyer-Perlmann; positive Auswirkung der Einführung der AHV-Rente u.a.für die Grossmutter 1948; aufkommendes Interesse für soziale Sicherheit.
- Bedeutung der Handarbeit in Familie; erster Berufswunsch Arbeitslehrerin
00:12:44 - 00:21:30
- Matura dank väterlicher Unterstützung; 1 Jahr Schnuppern an der Uni Genf, Jeanne Hersch
- Studium in Zürich; Doktorat; Probleme bei Erlangen des Anwaltsexamens wegen Heirat und Verlust des Bürgerrechts; Anwaltsexamen im Kt. SG
- Hürden bei Einstieg in Anwaltsberuf; Umzug nach Rorschach; Wahl ins Versicherungsgericht St. Gallen
00:21:31 - 00:30:15
- Infragestellung von Verwaltungsentscheiden aufgrund von Hausbesuchen; Lehrauftrag an HSG zu Sozialversicherungsrecht
- Als Mitglied bei Bund Schweizerischer Frauenorganisationen 1969 Wahl in eidgenössische AHV- und IV-Kommission, VR bei SUVA
- Publikation zu Sozialversicherung hatte Einfluss auf 10. AHV-Revision
- 1964 in Arbeitsausschuss für EXPO Lausanne; Vorstandsmitglied bei FZ SG. Thema Fristenlösung; Gründung der Familienplanungsstelle
- 1971 Annahme des Frauenstimmrechts. Wahl zur Ersatzrichterin am Bundesgericht gegen viel Widerstand von bürgerlicher Seite.
00:30:16 - 00:42:00
- Erfolgreiche Beschwerde gegen geplantes Gesetz zur Regelung der Prostitution in Zürich.
- Anfrage für Amt als Bundesrichterin. Widerstände von St. Galler Jungpolitikern. 1974 Knappe Wahl.
- Abteilung Familienrecht, da Frau! Wider Erwarten sehr interessant.
- Wegweisender Entscheid zu Entschädigung für Witwer; monetäre Erfassung des Werts der Hausarbeit; Erreichen der Berücksichtigung der sozialen Sicherheit von Frauen bei Scheidung;
- Neu: Männer bei Zuteilung der Kinder in die Pflicht nehmen. Schwierige Entscheide.
- Fall von Familie, die Adoptionsentscheid anficht und vor Bundesgericht Recht erhält.
00:42:01 - 00:54:13
- Gerichtsschreiberinnen, doch keine weiteren Bundesrichterinnen.
- Von Ablehnung bis Freundschaft in Haltung der Bundesrichter zu MBE. Unterstützung durch frühere Kollegen. Schöne Freundschaft mit Bundesrichter Lemp. Sich wandelnde Einstellung von Journalisten.
- Hohe Akzeptanz bei SP-Frauen. Verfassen von Vernehmlassungen in juristischer Kommission der SPS-Frauen. Zusammenarbeit mit Marie Böhlen. Als SP-Frau in der St. Galler Frauenzentrale und bei derem breitem Angebot.
- Wertschätzung der jungen Feministinnen und deren theoretischem Hintergrund.
- Zentrale Anliegen: Gleichstellung Mann/Frau; soziale Sicherung der Frauen; Rechtssprechung im Sinne von Frauen; staatsbürgerliche Bildung für Frauen
00:04:02 - 00:12:43
- Glückliche Kindheit und Jugend im Fabriklerdorf Uzwil; förderndes Elternhaus. Politische Einstellung der Eltern; Gründung sozialdemokratische Frauengruppe Uzwil. Referentinnen: Marie Huber-blumberg, Susanne Steiner-Rost, Margrit Hodel; Mitarbeit bei Pro Helvetia;
- Beeindruckt von Eugenie Meyer-Perlmann; positive Auswirkung der Einführung der AHV-Rente u.a.für die Grossmutter 1948; aufkommendes Interesse für soziale Sicherheit.
- Bedeutung der Handarbeit in Familie; erster Berufswunsch Arbeitslehrerin
00:12:44 - 00:21:30
- Matura dank väterlicher Unterstützung; 1 Jahr Schnuppern an der Uni Genf, Jeanne Hersch
- Studium in Zürich; Doktorat; Probleme bei Erlangen des Anwaltsexamens wegen Heirat und Verlust des Bürgerrechts; Anwaltsexamen im Kt. SG
- Hürden bei Einstieg in Anwaltsberuf; Umzug nach Rorschach; Wahl ins Versicherungsgericht St. Gallen
00:21:31 - 00:30:15
- Infragestellung von Verwaltungsentscheiden aufgrund von Hausbesuchen; Lehrauftrag an HSG zu Sozialversicherungsrecht
- Als Mitglied bei Bund Schweizerischer Frauenorganisationen 1969 Wahl in eidgenössische AHV- und IV-Kommission, VR bei SUVA
- Publikation zu Sozialversicherung hatte Einfluss auf 10. AHV-Revision
- 1964 in Arbeitsausschuss für EXPO Lausanne; Vorstandsmitglied bei FZ SG. Thema Fristenlösung; Gründung der Familienplanungsstelle
- 1971 Annahme des Frauenstimmrechts. Wahl zur Ersatzrichterin am Bundesgericht gegen viel Widerstand von bürgerlicher Seite.
00:30:16 - 00:42:00
- Erfolgreiche Beschwerde gegen geplantes Gesetz zur Regelung der Prostitution in Zürich.
- Anfrage für Amt als Bundesrichterin. Widerstände von St. Galler Jungpolitikern. 1974 Knappe Wahl.
- Abteilung Familienrecht, da Frau! Wider Erwarten sehr interessant.
- Wegweisender Entscheid zu Entschädigung für Witwer; monetäre Erfassung des Werts der Hausarbeit; Erreichen der Berücksichtigung der sozialen Sicherheit von Frauen bei Scheidung;
- Neu: Männer bei Zuteilung der Kinder in die Pflicht nehmen. Schwierige Entscheide.
- Fall von Familie, die Adoptionsentscheid anficht und vor Bundesgericht Recht erhält.
00:42:01 - 00:54:13
- Gerichtsschreiberinnen, doch keine weiteren Bundesrichterinnen.
- Von Ablehnung bis Freundschaft in Haltung der Bundesrichter zu MBE. Unterstützung durch frühere Kollegen. Schöne Freundschaft mit Bundesrichter Lemp. Sich wandelnde Einstellung von Journalisten.
- Hohe Akzeptanz bei SP-Frauen. Verfassen von Vernehmlassungen in juristischer Kommission der SPS-Frauen. Zusammenarbeit mit Marie Böhlen. Als SP-Frau in der St. Galler Frauenzentrale und bei derem breitem Angebot.
- Wertschätzung der jungen Feministinnen und deren theoretischem Hintergrund.
Zugangsbestimmungen Die Videoaufnahme kann digital im Archiv eingesehen werden.
Dossier
Interview mit Margrit Herzog-Hitz
Signatur AFGO.086.HERZ_AV01
Entstehungszeitraum 19.01.2004
Zugangsbestimmungen Die Videoaufnahme kann digital im Archiv eingesehen werden.
Dossier
Flugblätter Veranstaltungsreihe
Signatur AFGO.086/006
Entstehungszeitraum 2004 - 2005
Dossier
Presseberichterstattung
Signatur AFGO.086/007
Entstehungszeitraum 2004 - 2005
Dossier
Konzept, Schlussbericht, Rechnung
Signatur AFGO.086/008
Entstehungszeitraum 2004 - 2005
Dossier
Fragen an die Interviewten
Signatur AFGO.086/009
Dossier
Korrespondenz
Signatur AFGO.086/010
Entstehungszeitraum 2004 - 2005