Vorlass Marianne Jehle-Wildberger
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Serie
Oral History Interview
Entstehungszeitraum 2022
Dossier
Oral History Interview mit Marianne Jehle-Wildberger Video 1
Signatur AFGO.345_AV01
Entstehungszeitraum 25.10.2023
Form und Inhalt 00:00:00 - 00:04:36
- Geboren am 25. Mai 1937 in Wilchingen(SH); 1939 Umzug nach Luzern, Wohnsitz Pfiffer-Schlössli.Vater Pfarrer; kein Kindergartenbesuch.
- Primarschulzeit in Luzern; ca. 1951 Umzug nach Zürich, Vater Professur an Uni Zürich für AT und Religionsgeschichte. Besuch der Töchterschule.
00:04:37 - 00:00:09:56
- Kleines Angebot Gymnasialklassen für Mädchen; Chancenungleichheit
- Matura; kein Mut, Geschichtsstudium zu beginnen; Lehrerseminar; Primarlehrerin in Mehrstufenklasse in Esslingen
- Ca. 1959 Aupair bei Familie Peyrefitte (später Kulturminister Frankreichs) in Melun mit vier kleinen Mädchen. Umzug der Familie nach Paris. Freie Tage in Paris;
00:09:57 - 00:14:39
- Besuch der Sorbonne, Kulturgenuss
- Vater ermutigt zu Geschichtsstudium mit Nebenfach Kirchengeschichte
- Lernt ca. 1960 späteren Ehemann Walter Jehle kennen. Aufenthalt von Jehle in San Franzisco.
- Studienabschluss. Umzug nach Grub, Appenzell. Erste Pfarrstelle für Jehle bis ca. 1966. Geburt der beiden Söhne.
- Anfrage an Jehle für Religionslehrerstelle.
00:14:40 - 00:18:57
- Wahl von Jehle nach Sargans; erste Kantonsschule auf dem Land. Wohnsitz bis Anfang 80er-Jahre in Trübbach
- Übernahme eines halben Pensums Geschichte und Deutsch an der Kantonsschule; Lehrtöchterausbildung, um Haushaltslehrtochter anstellen zu können
- Wahl Walter Jehles als Dozent für Theologie und Studentenseelsorger an HSG. Umzug nach St. Gallen, ca. 1982. MJW unterrichtet weiterhin in Sargans, keine Anstellung von Frauen an Kantonsschule Stadt SG.
00:18:58 - 00:23:54
- 1986 Aufnahme in Vorstand der Evangelischen Frauen Schweiz; Mitarbeit bei Zeitschrift "Schritte ins Offene".
- 1999 Pensionierung in Sargans. Mitarbeit bei ISME (Erwachsenenmaturitätsschule) in Sargans.
- Theologiekurse für Erwachsenen im Thurgau und SG
- Anfrage, Biographie über Adolf Keller, Mitbegründer der ökumenischen Bewegung Schweiz zu schreiben
00:23:55 - 00:28:49
- Aufenthalte in Genf und Princeton, New York, Berlin für Biographie; fünf Jahre Schreibarbeit.
- Persönlichkeit von Adolf Keller
- Das schreibende Ehepaar, wertvoller Austausch. Krankheit Walter Jehle
- Geboren am 25. Mai 1937 in Wilchingen(SH); 1939 Umzug nach Luzern, Wohnsitz Pfiffer-Schlössli.Vater Pfarrer; kein Kindergartenbesuch.
- Primarschulzeit in Luzern; ca. 1951 Umzug nach Zürich, Vater Professur an Uni Zürich für AT und Religionsgeschichte. Besuch der Töchterschule.
00:04:37 - 00:00:09:56
- Kleines Angebot Gymnasialklassen für Mädchen; Chancenungleichheit
- Matura; kein Mut, Geschichtsstudium zu beginnen; Lehrerseminar; Primarlehrerin in Mehrstufenklasse in Esslingen
- Ca. 1959 Aupair bei Familie Peyrefitte (später Kulturminister Frankreichs) in Melun mit vier kleinen Mädchen. Umzug der Familie nach Paris. Freie Tage in Paris;
00:09:57 - 00:14:39
- Besuch der Sorbonne, Kulturgenuss
- Vater ermutigt zu Geschichtsstudium mit Nebenfach Kirchengeschichte
- Lernt ca. 1960 späteren Ehemann Walter Jehle kennen. Aufenthalt von Jehle in San Franzisco.
- Studienabschluss. Umzug nach Grub, Appenzell. Erste Pfarrstelle für Jehle bis ca. 1966. Geburt der beiden Söhne.
- Anfrage an Jehle für Religionslehrerstelle.
00:14:40 - 00:18:57
- Wahl von Jehle nach Sargans; erste Kantonsschule auf dem Land. Wohnsitz bis Anfang 80er-Jahre in Trübbach
- Übernahme eines halben Pensums Geschichte und Deutsch an der Kantonsschule; Lehrtöchterausbildung, um Haushaltslehrtochter anstellen zu können
- Wahl Walter Jehles als Dozent für Theologie und Studentenseelsorger an HSG. Umzug nach St. Gallen, ca. 1982. MJW unterrichtet weiterhin in Sargans, keine Anstellung von Frauen an Kantonsschule Stadt SG.
00:18:58 - 00:23:54
- 1986 Aufnahme in Vorstand der Evangelischen Frauen Schweiz; Mitarbeit bei Zeitschrift "Schritte ins Offene".
- 1999 Pensionierung in Sargans. Mitarbeit bei ISME (Erwachsenenmaturitätsschule) in Sargans.
- Theologiekurse für Erwachsenen im Thurgau und SG
- Anfrage, Biographie über Adolf Keller, Mitbegründer der ökumenischen Bewegung Schweiz zu schreiben
00:23:55 - 00:28:49
- Aufenthalte in Genf und Princeton, New York, Berlin für Biographie; fünf Jahre Schreibarbeit.
- Persönlichkeit von Adolf Keller
- Das schreibende Ehepaar, wertvoller Austausch. Krankheit Walter Jehle
Dossier
Oral History Interview mit Marianne Jehle-Wildberger Video 2
Signatur AFGO.345_AV02
Entstehungszeitraum 23.10.2023
Form und Inhalt 00:00:00 - 00:03:24
- Bedeutung der väterlichen Unterstützung für Bildungsweg. Skepsis der Mutter wegen verminderter Heiratschancen. Unverheiratete Lehrerinnen als Norm.
- Studienschwerpunkt neuere Geschichte; Inhalt Lizentiatsarbeit: Deutschland und Nationalsozialismus und Widerstand.
- Widerstand aus polit. Kreisen (?) Keine Publikation der Doktorarbeit, kein Doktortitel
00:03:25 - 00:07:40
- Laissez-faire der Professoren
- Kennenlernen von Walter Jehle als Glück des Lebens; schönes Familienleben.
- Leben und Tätigkeit in Grub AR; Chorleiterin im Frauenchor Grub.
00:07:41 - 00:15:33
- Klassenlehrerin in Sargans; Unterschiede zwischen Werdenberg und Sarganserland
- Unterschiede der Haltung der Eltern gegenüber ihrem Bildungsweg; tüchtige Geschwister und deren Berufe.
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf; Betreuung für Söhne; Nachbarschaftshilfe
00:15:34 - 00:19:20
- Klass. Rollenteilung
- Ein glückliches Leben
- Motivation für die Biographie über Diana Schlatter; Biographie über Dora Rittmeyer
- Bedeutung der väterlichen Unterstützung für Bildungsweg. Skepsis der Mutter wegen verminderter Heiratschancen. Unverheiratete Lehrerinnen als Norm.
- Studienschwerpunkt neuere Geschichte; Inhalt Lizentiatsarbeit: Deutschland und Nationalsozialismus und Widerstand.
- Widerstand aus polit. Kreisen (?) Keine Publikation der Doktorarbeit, kein Doktortitel
00:03:25 - 00:07:40
- Laissez-faire der Professoren
- Kennenlernen von Walter Jehle als Glück des Lebens; schönes Familienleben.
- Leben und Tätigkeit in Grub AR; Chorleiterin im Frauenchor Grub.
00:07:41 - 00:15:33
- Klassenlehrerin in Sargans; Unterschiede zwischen Werdenberg und Sarganserland
- Unterschiede der Haltung der Eltern gegenüber ihrem Bildungsweg; tüchtige Geschwister und deren Berufe.
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf; Betreuung für Söhne; Nachbarschaftshilfe
00:15:34 - 00:19:20
- Klass. Rollenteilung
- Ein glückliches Leben
- Motivation für die Biographie über Diana Schlatter; Biographie über Dora Rittmeyer